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Presseinformationen

ALFF Altmark unterstützt Waldbesitzer intensiv bei der Beantragung von Fördermitteln

In den Wäldern herrscht weiterhin eine flächendeckende, extrem angespannte Forstsituation, wodurch es bei vielen Waldbesitzern zu finanziellen Engpässen kommt.

Das Land Sachsen-Anhalt stellt daher, auch unter Beteiligung von Bund und EU, in erheblichem Umfang Fördermittel für die Aufarbeitung von Schadholz und Waldbewirtschaftung, hierbei insbesondere für die Anpassung der Wälder an den Klimawandel durch Aufforstung bereit.
Leider werden diese Fördermöglichkeiten von den Waldbesitzern teilweise nur zögerlich genutzt.
Bereitstehende Gelder drohen zu verfallen.
Eine Verringerung des Waldumbaus zu klimatoleranten und stabilen Waldbeständen sollte aber unbedingt verhindert werden, um die Auswirkungen künftiger Extremwetterereignisse zu mindern.

Bei der Inanspruchnahme der bereitsstehenden Fördermittel sind die fachlichen Vorgaben zu beachten.
Die Eigentümer der Privatwaldflächen verfügen nur in Ausnahmefällen über eine entsprechende forstliche Ausbildung oder eigenes angestelltes Forstfachpersonal und sind vielfach auf eine forstfachliche Beratung und Betreuung angewiesen.

Aus diesem Grund unterstützt zukünftig das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Altmark in einem Pilotprojekt kostenfrei Waldbesitzer intensiv bei der Beantragung von Fördermitteln für Ihren Wald.

Waldbesitzer können Fördermittel für Aufforstung von Mischbeständen und Laubbeständen, Waldschutzmaßnahmen und Waldumweltmaßnahmen beantragen.
Hierbei berät das ALFF die Antragsteller zu den einzelnen Maßnahmen auch Vor-Ort an der Fläche und unterstützt sie beim Ausfüllen der Anträge.

Ziel ist es, die Waldbesitzer in Förderangelegenheiten deutlich besser zu informieren, die Inhalte der forstlichen Förderprogramme umfassend zu vermitteln und die bestehenden Hemmungen gegenüber der Inanspruchnahme von Fördermitteln deutlich zu reduzieren.
Dieses erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem LZW.

Eine telefonische Beratung bzw. Terminabsprachen können unter der Telefon-Nr. +49 3901 846-220 erfolgen.

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Pressemitteilung des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Corona- Paket der Bundesregierung - wichtige Hilfen für die Land- und Ernährungswirtschaft erreicht

  • Ausweitung der 70- Tage- Regelung auf 115 Tage
  • mehr Flexibilität bei Arbeitszeitregelungen
  • Lockerung von Hinzuverdienstgrenzen

In der Pressemitteilung vom 23. März 2020 erhalten Sie weiterführende Informationen.

Die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLG) informiert

Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den ökologischen Landbau weiter deutlich auszubauen. Ziel ist es, den Ökolandbau mittelfristig auf 20 Prozent der Fläche zu erweitern. Hierfür sind die entsprechenden Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zu verbessern oder noch zu schaffen. (siehe Öko-Aktionsplan für Sachsen-Anhalt)

Mit Beginn des Jahres 2018 wurde in der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau in Bernburg-Strenzfeld die Stelle für Koordinierungsaufgaben in der ökologischen Produktion besetzt.

Ein wesentlicher Aufgabenschwerpunkt ist die fachliche Begleitung und Koordination konkreter Umsetzungsmaßnahmen aus dem Öko-Aktionsplan. Damit wurden wichtige Voraussetzungen für gezielte Informationsarbeit und Verbraucheraufklärung rund um den Ökolandbau in Sachsen-Anhalt geschaffen.

Den Ökologischen Anbauverbänden und Interessenvertretungen sowie umstellungswilligen Unternehmen steht nunmehr mit Constanze Rusch eine fachkompetente Ansprechpartnerin in der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau zur Seite.

Kontakt unter:
Constanze Rusch
Dezernentin für Koordinierungsaufgaben in der ökologischen Produktion
Telefon: 03471/334230 oder constanze.rusch(at)llg.mule.sachsen-anhalt.de

Weitere Informationen zum Ökolandbau in Sachsen-Anhalt unter: www.llg.sachsen-anhalt.de