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Ver­ein­fach­tes Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren Hör­sin­gen FL (Verf. Nr.: BK6045)

STAND DER IN­FOR­MA­TIO­NEN:  22.04.2021

Ver­fah­rens­art:

Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren nach § 86 Flur­be­rei­ni­gungs­ge­setz (FlurbG)

Ver­fah­rens­flä­che:

ca. 2.000 ha

Land­kreis:

Börde

Ge­mein­den:                

Oebisfelde-​Weferlingen, Erx­le­ben

Ge­mar­kun­gen:

Hör­sin­gen, Eschen­ro­de, Hödin­gen, Erx­le­ben, Schwa­ne­feld

Ge­biets­kar­te:

 

Ver­fah­rens­flur­stü­cke:

 

Über­sichts­kar­te zum Wege- und Ge­wäs­ser­plan:

 

Ak­tu­el­les:

Be­ar­bei­tung der Neu­ge­stal­tungs­grund­sät­ze nach § 38 FlurbG

Ver­fah­rens­zie­le

Haupt­ziel der Flur­be­rei­ni­gung ist es, eine standort-​, umwelt-​ und markt­ge­rech­te Land­wirt­schaft durch die Ver­min­de­rung der Flur­zer­split­te­rung, durch die Schaf­fung ei­gen­tums­recht­lich ge­si­cher­ter Be­wirt­schaf­tungs­for­men sowie durch die Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­la­ge im Ver­fah­rens­ge­biet zu för­dern.

Maß­nah­men zum Schutz und zur Ent­wick­lung von Ge­wäs­sern sol­len der Re­ge­lung und der Ver­bes­se­rung der Ober­flä­chen­was­ser­ver­hält­nis­se, z.B. in der Sch­öle­ckenie­de­rung, die­nen. Ziel ist dabei ein op­ti­mier­ter Hoch­was­ser­schutz.

Es ist zu prü­fen, in­wie­weit die Um­set­zung die­ser Maß­nah­men unter Nut­zung der Was­ser­rah­men­richt­li­nie er­fol­gen kann; dazu zäh­len unter an­de­rem die Schaf­fung, die Neu­an­la­ge und die eigentums-​ recht­li­che Si­che­rung von Ge­wäs­ser­schon­strei­fen an der Sch­öle­cke.

Den Be­lan­gen der Land­schafts­pfle­ge und des Na­tur­schut­zes wird unter Be­rück­sich­ti­gung der ge­gen­ein­an­der ab­zu­wä­gen­den In­ter­es­sen Rech­nung ge­tra­gen. Somit kön­nen be­stehen­de Land­nut­zungs­kon­flik­te ge­löst wer­den. Die nach­hal­ti­ge Si­che­rung eines leis­tungs­fä­hi­gen Na­tur­haus­hal­tes (§ 30 Bio­to­pe, Bio­top­ver­bund) soll durch Kom­pen­sa­ti­ons­maß­nah­men, die u. a. für den land­wirt­schaft­li­chen Wege- und Ge­wäs­ser­bau als Aus­gleich not­wen­dig sind, er­mög­licht wer­den. Als ein Bei­spiel dafür ste­hen die Neu­an­la­ge von He­cken und Feld­ge­höl­zen sowie der He­cken­um­bau zum ver­bes­ser­ten Ero­si­ons­schutz in der Feld­la­ge.

Durch die An­pas­sung des vor­han­de­nen Wege- und Ge­wäs­ser­net­zes an die heu­ti­gen Er­for­der­nis­se soll die Pro­duk­ti­vi­tät der land­wirt­schaft­li­chen Be­trie­be ge­stei­gert sowie die Nutz­bar­keit von Grund und Boden ver­bes­sert wer­den. Ziel ist es, die Ge­mein­den vom land­wirt­schaft­li­chen Ver­kehr zu ent­las­ten, was einer dau­er­haf­ten Ver­bes­se­rung der Le­bens­ver­hält­nis­se im länd­li­chen Raum dient. Au­ßer­dem sol­len ge­prüft wer­den, in­wie­weit Pla­nun­gen für eine in­te­grier­te länd­li­che Ent­wick­lung der Ge­mein­den im Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren um­ge­setzt wer­den kön­nen.


Ver­fah­rens­stand 

An­ord­nung

ge­plant

Wahl des Vor­stan­des der Teil­neh­mer­ge­mein­schaft (TG)

ge­plant

Wert­ermitt­lung der Grund­stü­cke

ge­plant

Wege- und Ge­wäs­ser­plan mit land­schafts­pfle­ge­ri­schem Be­gleit­plan
(Plan nach § 41 FlurbG)

ge­plant

Plan­wunsch­ter­min

ge­plant

vor­läu­fi­ge Be­sitz­ein­wei­sung

ge­plant

Flur­be­rei­ni­gungs­plan

ge­plant

Aus­füh­rungs­an­ord­nung

ge­plant

Be­rich­ti­gung der öf­fent­li­chen Bü­cher

ge­plant

Schluss­fest­stel­lung

ge­plant

Ihre An­sprech­part­ne­rin im Amt
Frau Zwier­zi­na (Sach­ge­biets­lei­te­rin)
Te­le­fon: +49 3941 671-130
Email: Anke.Zwier­zi­na(at)alff.sachsen-​anhalt.de 

Hin­weis
Die hier ge­trof­fe­nen Aus­sa­gen die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­ti­on. Sie sind nicht rechts­ver­bind­lich im Sinne des Ge­setz­ge­bers, er­set­zen keine nach dem Ge­setz vor­ge­schrie­be­nen öf­fent­li­chen Be­kannt­ma­chun­gen und setz­ten keine Fris­ten in Kraft.